H├╝ttenwanderung im Zillertal

P├╝nktlich um 5 Uhr morgens starteten die beiden Vereinsbusse mit 14 bergbegeisterten M├Ąnnern in Richtung ├ľsterreich.

Das diesj├Ąhrige Ziel war das Friesenberghaus im hinteren Zillertal. Nach einer ausgiebigen Fr├╝hst├╝ckpause setzten wir unsere Fahrt fort und erreichten gegen 15:00 Uhr den Stausee Schlegeisspeicher. Der zweite Bus kam mit leichter Versp├Ątung an, hatte man doch irrt├╝mlich die falsche Abfahrt genommen und war in Richtung Landshut unterwegs.

Nach kurzer St├Ąrkung in der Dominikush├╝tte begannen wir mit dem Aufstieg zum Friesenberghaus. Schon jetzt wurde uns klar das diese Tour eine steinige Angelegenheit werden w├╝rde. Man musste jeden Schritt bei voller Konzentration setzen. Nachdem ein paar K├╝he einsahen, dass dies der Wanderweg ist und diesen dann freigaben erreichten wir das Friesenberghaus in knapp 2500 m H├Âhe. Der H├╝ttenwirt wies uns dann unsere Schlafpl├Ątze in Betten und Lagern zu. Jedes Pl├Ątzchen wird in den H├╝tten genutzt. So kam es, dass zwei Vorstandsmitglieder sich ein Doppelbettchen (160cm breit) teilen mussten.

Zum Abendessen bekamen wir den Gro├čen Riffler Raum zugeteilt. Unsere nette Bedienung hie├č Anna, eine waschechte Tirolerin. Wir starteten dann ein Dialekt-Rate- Wettbewerb. Kein Wormser wusste mit Begriffen wie ÔÇ×Goade-Lade-LallerÔÇť oder ÔÇ×TrischieblÔÇť was anzufangen. Wir konterten mit Worten wie ÔÇ×Kinnerschees schieweÔÇť und ÔÇ×GraanewasserÔÇť. Sehr lustig.

Zum Abschluss des Abends griff Anna dann noch zur Gitarre und unterhielt uns mit ihrer sch├Ânen Stimme. Ihr Repertoire war gro├č, mit Songs von Journey bis zu dem Fun-Song aus der Serie SpongeBob, welchen nur die j├╝ngeren Wanderer kannten und lauthals mitsangen. Der H├╝ttenwirt kl├Ąrte uns sp├Ąter noch ├╝ber die Gefahren am Berg und der aktuellen Wetterlage auf. Der Besteigung des Hohen Riffler am n├Ąchsten Tag stand nichts mehr im Wege.

Um 08:00 Uhr starteten wir um die ca. 700 H├Âhenmeter bis zum Gipfel zu bew├Ąltigen. Das Wetter war wie vorausgesagt ├╝berwiegend sonnig und stabil. Der Weg zum Gipfel besteht fast ausschlie├člich aus gro├čen Steinbl├Âcken. Die Wegfindung anhand der roten Markierungen war nicht immer leicht.

Sch├Ân war es

Wie immer eine tolle Truppe. Ich freue mich schon auf die n├Ąchste Tour.
Euer Wanderwart
Hans-Walter